Sommerbabka – Synchronbacken 47

Juhuuu. Endlich hatte ich wieder Zeit um an einem Synchronbacken teilzunehmen. Die Freude war riesig, denn es sollte eine Babka geben, genauer gesagt eine Sommerbabka.
Wie ihr schon merkt, schreibe ich sollte. Denn so ganz einfach war das diesmal nicht für mich und die Erwartungen sehr hoch, denn schließlich habe ich als Kind immer Babka bei der Schwester meiner Babcia gegessen. Und die war immer fluffig weich und lecker süß. 😋

Voller Motivation hab ich mich Samstagabend ans Werk gemacht und den Teig vorbereitet, jedoch das Originalrezept von Sandra für uns entsprechend glutenfrei abgewandelt.
Sah auch erstmal ok aus, komisch, aber ok. Vor allem nach ner Stunde Ruhezeit.
Also Teig ab in den Kühlschrank und ich aufs Sofa.

Sonntag früh hab ich mich dann mit Elan ans Zubereiten der Füllung gemacht, einmal wars Vanille- Marzipan und einmal Vanille Erdbeer. Allein beim Geruch wurde ich schon ganz happy und bekam eichtig Lust auf die Babka.
Schnell an den Kühlschrank, Teig raus, in zwei Teile geteilt, ca 40/60, denn einer sollte in ne Kastenform und der andere wie meine Babcia das immer gemacht hat n Guglhupf werden.
Beim Ausrollen war ich auch noch mega happy, weil der Teig geschmeidig war, boah, was hab ich mich gefreut.
Schnell noch die Füllung drauf verteilen und Einrollen. Tja, Pustekuchen. Das Einrollen wurde so ein krasses Desaster, das ich nicht wusste ob ich weinen soll oder hysterisch lachen. Ehrlich. Ich bin so verzweifelt.
Irgendwie hab ichs geschafft die Pampe dann schnellstmöglich in die Formen zu stopfen, denn an ein elegantes verzwirbeln, formen und was auch immer meine Mitstreiterinnen gemacht haben war nicht zu denken. Beim bloßen Hinschauen lief der Teig ja schon davon. inPanikausbrech
Die Matschepampe durfte dann ne gute Stunde abgedeckt gehen, ich mein, steht ja so im Rezept ne, also macht mans. Mir war zwar nicht mehr ganz so klar wozu aber, egal.

Nach der Stunde wollt ich gar net mehr unters Handtuch schauen, hab den Backofen schnell vorgeheizt und die zwei Hefebreibehälter in den Ofen geschoben. Joa. 35 Minuten später, sahs gar net mehr so schlimm aus. Ich weiß nicht ob mir der Hefeteiggott aus lauter Mitleid nachgeholfen hat oder ob der Backofen das Desaster nicht sehn konnte, auf jeden Fall sahs plötzlich aus, als würde die Pampe etwas zusammenhängendes bilden. freu

Also, raus ausm Ofen, abkühlen lassen und dann hab ichs noch mit einem Guss aus Puderzucker, Zitrone und getrockneten gemahlenen Himbeeren versehen.

Aber, jetzt hab ich euch so zugesabbelt, und bevor ihr jetzt weiter schlaft kommt hier mein Rezept, mit den entsprechenden Änderungen, die ich das nächste Mal vornehmen werde.

430g glutenfreies Mehl, in meinem Fall Schär Mix it, das nächste Mal nehm ich Mix B
125g lauwarmes Wasser
150g Milch
15g Frischhefe
30g Zitronenzucker
30g Zucker mit Vanillearoma
5g Salz
1Ei

  • alle Zutaten gut ankneten lassen und nun portionsweise 90g Butter in kleinen Stückchen hinzugeben
  • den Teig gut 10Minuten kneten lassen
  • in eine leicht geölte Schüssel geben und an einem warmwn Ort 1 Stunde gehen lassen
  • nun den Teig hauen -> das hat meine Babcia immer gesagt, man klopft mit der flachen Hand vorsichtig auf den Teig, damit die Luft raus geht.
  • und ab in den Kühlschrank damit

Nun zur Füllung

  1. 200g Erdbeeren waschen putzen und klein schnipseln
    1El Zucker
    -> alles zusammen aufkochen und köcheln lassen bis die Masse sirupartig einkocht
    -> kühl stellen
  2. Pudding kochen
    -> Pudding aus 2 Beuteln, aber ca 800ml Milch nach Anweisung auf dem Beutel kochen und abgedeckt beiseite stellen
  3. 100g Marzipan fein raspeln
    -> mit etwas mehr als der Hälfte des warmen Puddings fein aufschlagen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in zwei Teile teilen in meinem Fall 40/60

-> den kleinen Teil ausrollen zu einem Rechteck und mit dem warmen Pudding bestreichen und darauf die Erdbeermasse  verteilen
-> vorsichtig einrollen und wenn es geht in den Gefrierschrank, ansonsten direkt in die Form

-> den größeren Teigball ebenso ausrollen und mit der Marzipanmassen bestreichen, einrollen und in den Gefrierschrank, natürlich nur wenn der Teig fest genug ist

-> falls ihr den Teig in der Gefriere hattet, dann nach 20Minuten raus nehmen, die Rolle jeweils der Länge nach einschneiden, verzwirbeln und vorsichtig in die Form lupfen.

-> eine Stunde gehen lassen
-> Backofen vorheizen auf 200° Ober/Unterhitze
-> auf mittlerer Schiene ca 35 Minuten backen, achtet auf die Dicke und die Bräune!!

-> auskühlen lassen auf einem Kuchengitter

Nach Wunsch mit einem Guss versehen oder pur geniessen.

Der Geschmack war wirklich gut, fast so wie dieser Kaffeekuchen den man früher oft bei Oma gegessen hat.

Ich bin gespannt ob eure Ergebnisse auch so desaströs sind wie meine oder ob ihr ein Händchen für dir Babka habt.

Lasst es euch gut gehen,
eure Frau M 🙂

Die Initiatoren und meine Mitstreiter findet ihr hier

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf 
Britta von Backmaedchen 1967 
Caroline von Linal’s Backhimmel 
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum 
Petra von Obers trifft Sahne 
Johanna von Dinkelliebe | Backblog Foodblog Genussblog 
Tanja von Tanja’s „Süß und Herzhaft“ 
Tina von Küchenmomente 
Britta von Brittas Kochbuch 
Simone von zimtkringel 
Bettina von homemade & baked 
Tamara von Cakes, Cookies and more 
Birgit von Birgit D 
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft 
Katrin von Summsis Hobbyküche 
Conny von Mein wunderbares Chaos 
llka von Was machst du eigentlich so?! 
Eva von evchenkocht 
Katja von Kaffeebohne 
Martha von Bunte Küchenabenteuer 
Yvonne von Rezepttagebuch 
Simone von Deliciousdishesaroundmykitchen 
Geri von Lecker mit Geri 
Andrea von Aprilmädchen 
Anna von teigliebe 
 Frau M
Simone von Deliciousdishesaroundmykitchen 

28 Kommentare Gib deinen ab

  1. Yvonne sagt:

    Das Formen war bei mir ok, aber ich hatte ein bisschen Angst, dass mir meine Babka beim Anheben kaputtgeht. Aber zu zweit haben wir sie dann doch gut in die Kastenform befördert. 😊

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    1. fraumausm sagt:

      Teamwork ist doch echt immer am besten 🤭 das sollte ich das nächste mal auch machen 👍🏼 Allein war es eine sehr glitschige Angelegenheit.

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    2. Ich finde das Ergebnis super und finde beide gelungen und geschmeckt haben sie bestimmt sehr gut. Ich hatte auch Probleme beim formen, die Babka hat mich echt herausgefordert.
      Liebe Grüße
      Britta

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      1. fraumausm sagt:

        Danke 🙂 Geschmeckt haben sie echt gut 😊

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  2. Ich weiss gar nicht was du hast, die sehen doch beide gut aus! Aber das mit dem Nervenzusammenbruch kenne ich auch. Ich hatte nämlich ebenfalls etwas mühe mit dem Formen. Aber solange der Geschmack stimmt, ist die Optik ja Wurscht. 😉

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    1. fraumausm sagt:

      Ich muss sagen, dass mich das Ergebniss dann doch überrascht hat. 🙂 der Geschmack ist klasse und zum Schluss sahen beide doch ganz gut aus. Aber frag nicht, wie es sie aussahen, nachdem der Teig in die Form kam 😦

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  3. Kathrina Rüttger sagt:

    Aber das Ergebnis sieht doch lecker aus und so lange es schmeckt…

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  4. Tina von Küchenmomente sagt:

    Wie schön, dass da doch so etwas Tolles dabei herausgekommen ist! Backen kann schon eine spannende Angelegenheit sein 😉 .
    Liebe Grüße
    Tina

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    1. fraumausm sagt:

      Oh ja, manchmal ist das ein richtiger Krimi 😊

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  5. Haha, ich hab beim „Umbetten“ in die Form auch ganz schön geschwitzt 🙂
    Deine Babka sieht jedenfalls sehr hübsch aus.
    LG Ilka

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  6. Dein Ergebnis kann sich doch sehen lassen und geschmeckt hats sicher auch ganz toll. Liebe Grüsse Birgit

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  7. Mit Pudding 😍Klasse. Schönen Abend 😘

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    1. fraumausm sagt:

      Schön glitschig und saftig 😉

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  8. kaffeebohnegermany sagt:

    Hallo Anna,
    ich habe mir meine Tochter zuhilfe geholt, denn beim Rollen ist schon der Teig gerissen und vor dem verflechten hatte ich auch Respekt. Deine Babkas sehen super aus und auch den rosa Guss finde ich sehr gelungen.
    Liebe Grüße
    Katja aka Kaffeebohne

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    1. fraumausm sagt:

      Lieben Dank 😊 das nächste Mal hole ich mir auch Hilfe 😊
      Liebe Grüße ☀️

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  9. linalsbackhimmel sagt:

    Oh, ein Babka in Gugelhupfform!!!
    Liebe Grüße
    Caroline

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  10. Britta sagt:

    Die Babka in rund zu backen, ist auch eine schöne Idee und der Guss sieht toll aus.

    Liebe Grüße
    Britta

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