Apfel- Kokos Pfannkuchen – Blog- Event Sliced Kitchen

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Blog-Event CXXXVII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)

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Eigentlich hatte ich vor, euch als zweiten Beitrag zu Zorras Blog-Event ein Knaller hammermäßiges Rezept zu verbloggen, den ganzen Tag hab ich mir schon vorgestellt, wie ich es machen würde und mich tierisch gefreut. Aber wie ihr euch denken könnt, kam alles gaaaaanz anders, das turbulente Leben der Familie M hat meine Pläne durchkreuzt. Den ganzen Nachmittag hab ich Chaffeur gespielt und war nur auf den Beinen, bis ich mich dann um 20.30Uhr aufs Sofa gesetzt habe. Ja, dann wars leider auch schon zu spät um noch in der Küche zu tüfteln und ich war echt auch zu kaputt. Wenigstens hab ichs heut aber geschafft, die Flötenhülle für die große Räubermaus zu nähen. 🙂 Ein kleiner Erfolg. Die arme Flöte hat bislang in ihrer hässlichen Plastikhülle gelebt und sich nicht sehr wohl darin gefühlt.

Deshalb verblogge ich euch als zweiten Beitrag ein schlichtes, aber trotzdem wirklich sehr sehr leckeres Rezept.
Mini und Midi M fanden die Pfannkuchen so lecker, dass ich nur 2 davon essen durfte, die restlichen sollte ich fürs Kitavesper aufheben 😀
Ist ja nicht so, dass die Räuber egoistisch sind, sie wollten einfach nicht teilen. *lol*
Man muss aber sagen, dass die Pfannkuchen durch das verarbeitete Kokosmehl wirklich sehr saftig sind und die Apfelscheiben mit karamellisiertem Zimt Zucker tun ihr übriges.
Das Aroma von Apfel- Karamell und Kokos passt sehr gut zusammen.

Kommen wir zum Rezept 🙂

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Apfel- Kokos- Pfannkuchen

Zutaten:

1 großer Apfel
1 Tl Butter
1 Tl Zimt-Zucker

-> den Apfel in dünne Scheiben schneiden und das Kerngehäuse vorsichtig rausschneiden und in eine Schale mit Wasser und 1 Tl Zitronensaft einlegen.
-> die Butter in einer Pfanne erhitzen, den Zimt- Zucker hinzugeben und wenn dieser sich aufgelöst hat und anfängt zu karamelliesieren die Apfelscheiben zufügen, gut durchschwenken und kurz in köcheln lassen, auf einen Teller geben und kurz abkühlen lassen.

Währenddessen den Teig zubereiten:

Zutaten:

5 Eier
150g Kokosmehl
200g Schär Mix it
1/4 Tl Xanthan oder Guarkernmehl o.ä.
1/2 Tl Zucker
Prise Salz
200g Kokosmilch
600g Milch

-> Die Eier schaumig rühren, das Kokosmehl abwechselnd mit der Kokosmilch zugeben, danach die Kuhmilch, Zucker und Salz dazugeben und das restliche Mehl und Xanthan. Der Teig muss wirklich gut durchgerührt werden, weil das Kokosmehl sehr krümelig klumpig ist.
-> Etwas Butter in eine Pfanne (ich hab eine kleine Pfanne genommen) geben, schmelzen und eine Apfelscheibe hineinlegen, kurz warten und dann mit Teig bedecken. Den Pfannkuchen erst wenden, wenn die erste Seite gut ausgebacken ist, die zweite Seite ausbacken und mit Zimt und Zucker bestreut geniessen 🙂

Lasst euch die Pfannkuchen schmecken 🙂

Natürlich freue ich mich über Feedback zu meinen Rezepten, hier oder auf Facebook oder Instagram. Verlinkt mich gern in euren Ergebnissen 🙂

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M.

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Pierogi mit Zucchini Tomatensoße – Blog Event Sliced Kitchen

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Blog-Event CXXXVII - SlicedKitchen (Einsendeschluss 15. Februar 2018)

Naja, ich bin ja jetzt nicht so die allergrößte Köchin, aber doch immer sehr bemüht meiner Familie ein leckeres, gesundes und frisches Essen zu servieren. Das ist auch der Grund, warum es mehr Backrezepte von mir gibt, als Kochrezepte 😉 Backen ist einfach eher meins, oder besser gesagt, es geht mir sehr leicht von der Hand.  Ganz im Gegensatz zum Kochen. Fleischgerichte sind eine echte Herausforderung für mich, einen Braten hab ich wirklich noch nie hinbekommen. Gulasch geht grad noch so. Wie dem auch sei, die liebe Zorra hat bei Facebook wieder zu einem Blog Event aufgerufen und meine Neugier geweckt. Es geht um Sliced Kitchen, also ein Rezept mit einer fein gescheibelten Zutat 🙂

Hm, schaffe ich es etwas passendes zu Kochen? Schaffe ich auch noch ein ansprechendes Foto? Wie jeder der meinem Blog oder mir auf Instagram oder Facebook folgt weiß, bin ich an der Kamera nicht die größte Leuchte, jedoch sehr lernwillig und bemüht 🙂

Auf jeden Fall hab ich mir ein Herz gefasst und ich verblogge euch nun, mein Pierogi Rezept. Das Foto kennen einige schon von Instagram und nun kommt das Rezept zu meiner Kombination der polnisch-italienischen Küche 😀

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Pierogi nach Frau M

Füllung:
300g Bio Hackfleich gemischt
2 gr Zwiebeln
1 Karotte
etwas Petersilie
Salz Pfeffer Olivenöl

-> Zwiebeln, Fleisch und Karotte im Olivenöl kräftig anbraten. Kräftig würzen und Petersilie hinzugeben.
Kurz abkühlen und dann grob pürieren. Es können ruhig noch kleine Stücke drin sein

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Teig:
300g gf Universalmehl zB Mix it von Schär
1 Glas kaltes Wasser (300ml)
-> verkneten und auf stark bemehlter Arbeitsplatte dünn ausrollen, Kreise ausstechen und mit der abgekühlten Füllung füllen.

-> In sprudelnd kochendes Wasser geben, wenn sie oben schwimmen sind sie fertig.

Soße:
1gr Zwiebel
1 gr Zucchini
500ml Bio Passata
Salz Pfeffer Olivenöl

-> Zwiebel fein würfeln, die Zucchini in feine Scheiben schneiden
-> die Zwiebelwürfel und Zucchinischeiben salzen und in Olivenöl kräftig anschwitzen, sodass Röstaromen entstehen, mit Passata aufgiessen, 5 Minuten köcheln. Gut würzen.

Die Soße mit den Pierogi anrichten, evtl mit frischem Parmesan garnieren und geniessen.
Den Kids und Herr M hat es wirklich sehr sehr gut geschmeckt.

Stöbert durch das Blog Event und lasst euch inspirieren 🙂

Ich freue mich über jede Rückmeldung und verlinkt mich doch in euren Bildern, wenn ihr mein Rezept ausprobiert, egal ob hier, bei Facebook oder Instagram.

Lasst es euch gut gehen,

Eure Frau M

Quarkbällchen, ein absolutes Muss zur Fasnet

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Wer mich kennt, der weiß, dass ich so eine ganz dezente Schwäche für frittiertes Gebäck habe 😉 Gaaaaaaaanz dezent 😉

Wenn ich Berliner oder Quarkbällchen oder so vorgesetzt bekomme, esse ich sie alle auf!! ALLE 😂 Da gibts kein Halten mehr. Geht’s jemandem ähnlich?

Quarkbällchen passen natürlich auch perfekt passend zur Fasnet.

Wie sagt der Hamburger so schön: nich lang schnacken, Kopf in Nacken…

Ihr müsst diese knusprig saftigen süßen Träume nachbacken.

Das Rezept für euch:

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Zutaten:

400g Quark laktosefrei

400g Mehl, Mix it von Schär

1Tl Vanilleextrakt

5 Eier Größe L

5 El Zucker

2 Tl Apfelpektin

3 Tl Weinsteinbackpulver

1 Tl Xanthan

Zubereitung:

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-> alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren.

-> mit 2 Löffeln kleine Kugeln abstechen und in heißem Öl ausbacken.

-> in Zimt Zucker wälzen und mit ner Tasse Kaffee genießen 🙂

Das Rezept ist echt so lecker, da darf man nicht lang rumquatschen, sondern muss es machen 🙂

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Natürlich freu ich mich über jede Rückmeldung, ob auf Facebook, Twitter, Instagram oder hier.

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

Der Plätzchenwahnsinn…

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Wie ihr ja wisst, hab ich immer mega tolle Ideen, die ich nie nie nie nie und nimmer bereuen muss. *nicht*

So kam es, dass ich neulich die tolle Idee hatte, mit den Kids Plätzchen zu backen. Ja richtig, kaum die Bronchitis überstanden dachte ich mir, jetzt haut mich nix mehr um. Naja… Falsch gedacht. Eigentlich hab ich in den letzten 5 Jahren genug Erfahrungen sammeln dürfen, was es bedeutet mit 1 bzw 2 Kleinkindern zu backen, aber ehrlich, ich hab keine Ahnung woran es liegt, ich habs vergessen. Ich hab es schlicht und ergreifend vergessen. Machen Kleinkinder Dreck und Chaos beim Backen? Essen sie kiloweise rohen Teig? Findet man die Plätzchendeko dann in der ganzen Wohnung? Löst das alles so starken Stress aus, dass man nach 2 Stunden nassgeschwitzt da steht und sich einfach nach einem Kaffee und einer heißen Dusche sehnt? Hm. Lasst mich überlegen. JA!

Aber gut. Fangen wir vorne an. Dank meines glorreichen Einfalls, sind wir schön brav alle zusammen losgezogen und besuchten den Supermarkt unseres Vertrauens. Dort angekommen, war ich ein wenig überrascht von der Masse an Menschen, die sich an einem Samstag Nachmittag dort tummelt, aber ok. Jetzt waren wir ja schon da. Nachdem wir uns brav durch die Gänge gekämpft haben und ca 20 Kilo Mandeln, 10 Kilo Haselnüsse, 20 Kilo Zucker, 50 Kilo Butter, 1 Tonne Mehl, 100 Eier eingekauft haben, eventuell habe ich die Menge nicht mehr genau in Erinnerung, aber wenn ich zurück denke, muss es so viel gewesen sein, schleppten wir die Massen brav hoch in unsere Wohnung und verstauten sie in der Küche. Das Backen sollte ja Sonntag los gehen 😉

Ja und dann gings los. Ich verschanzte mich zunächst allein in unserer Küche um die Teige vorzubereiten. Als ich dann die ersten 7 Sorten fertig hatte, kamen schon die Kids und Herr M dazu und es ging ans ausrollen, ausstechen, Teig naschen, formen und backen. Das Mehl flog nur so durch die Bude.

Ich sags euch… die Kids haben so ein Tempo an den Tag gelegt, dass der Backofen nicht nachkam mit Backen. Es kann auch sein, dass der Stau daran lag, dass ich nur 2 Ofenbleche habe… Hm, who knows.

Letztendlich zählt ja eigentlich nur das Ergebnis, oder? Der Nervenzusammenbruch der Mama, der Großputz den Papa durchführen musste, das alles ist ja nur nebensächlich.

Genug gequasselt, hier kommen unsere Plätzchen und die Rezepte:

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Schokoladenbrot

Das ist das aller einfachste Rezept und auch immer als erstes weggenascht

Zutaten:

250g Butter
200g Zucker
100g geriebene Schoki
100g Schokotropfen
100g Mehl gf Mehlmischung hell
150g Haselnüsse gemahlen
100g Mandeln gemahlen
6 Eier
Deko nach Wunsch

1. Butter und Zucker schaumig schlagen und nach und nach die Eier dazu geben.
2. Mehl langsam unterrühren und dann Nüsse / Mandeln unterrühren zuletzt die Schoki.
3. In eine Backform oder aufs Blech streichen und bei 180 Ober Unterhitze backen, ca 15 bis 20 Minuten. Unbedingt Stäbchenprobe machen, damit es richtig durch ist.
4. Mit geschmolzener Kuvertüre und z.B. Schokolinsen dekorieren.
5. Geniessen 🙂

Das Rezept backe ich seit mindestens 10 Jahren und hab es auch bei der Umstellung auf glutenfrei nicht verändert.

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Weihnachtsbäume

Zutaten:

160g Zucker
80g Eiweiss
Prise Salz
Zitronenabrieb
Lebensmittelfarbe
Deko nach Wunsch

1. Eiweiss in der Küchenmaschine sehr steif schlagen.
2. Zucker, Zitronenabrieb und Salz mischen und nach und nach dazu geben.
3. Die Lebensnmittelfarbe dazugeben und alles so lange weiterschlagen, bis eine glänzende Masse entsteht.
4. Mit einer Spritztülle kleine Tannenbäume aufs Blech spritzen, mit Deko verzieren
5. Bei 80° Umluft ca 1,5 bis 3 Stunden backen.
6. Geniessen 🙂

Ich finde die kleinen Bäume sind richtig niedlich. Die Kids haben wirklich gute Arbeit geleistet, beim Dekorieren 🙂

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Rot-Weiß-Gebäck

Das Original Rezept stammt von Tanja Gruber, ich hab es nach meinen Wünschen abgewandelt

Zutaten:

Grundteig:
250g Butter
125g Puderzucker
200g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Mix it von Schär genommen)
1 Tl Xanthan
1 Tl Vanillearoma (wie ich meines herstelle poste ich in den nächsten Tagen)

roter Teig:
50g gemahlene Mandeln
40g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Mix it von Schär genommen)
1/4 Tl rote Beete Pulver

heller Teig:
75g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Mix it von Schär genommen)

1. Die Butter mit Puderzucker schaumig schlagen.
2. Mehl und Xanthan mischen und nach und nach unter die Buttermasse rühren.
3. Das Vanillearoma dazugeben.
4. Den Teig halbieren. Unter die eine Hälfte Mandeln, rote Beete Pulver und Mehl arbeiten. Die andere Hälfte mit dem Mehl verarbeiten.
5. Die Teige nun auf einer stark bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, ca 3mm dick und aufeinander legen. Damit sie gut zusammenhalten, fest drüberrollen. Zum Ausrollen braucht ihr bestimmt 1 El Mehl.
6. Die Teigplatte nun einfach in der Mitte durchschneiden, sodass man 2 getrennte Platten vor sich liegen hat und jede Platte zu einer Rolle fest aufrollen.
In den Kühlschrank legen und gut durchkühlen lassen. (ca. 1 Stunde)
7. Den Teig in Scheiben schneiden, ca 4 bis 5 mm und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.
8. Backen bei 160° Ober-/Unterhitze ca 15 Minuten. Unbedingt testen ob Sie fest genug sind, sie dürfen nicht zu dunkel werden.
9. Geniessen 🙂

Die Plätzchen sind wirklich super zart und mir schmecken sie sehr sehr gut.

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Schoko Crossies:

Zutaten:

200g Kuvertüre
50g Mandeln gestiftelt
50g Mandeln gehobelt
50g Cornflakes

Zubereitung:
1. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Nebenher die Mandeln in einer fettfreien Pfanne goldbraun anrösten und dann kurz auskühlen lassen.
2. Geschmolzene Kuvertüre, Mandeln und Cornflakes gut vermischen, es dürfen auch ruhig ein paar Cornflakes brechen.
3. Mit einem Teelöffel kleine Portionen der Masse in Pralinenförmchen oder direkt aufs Backpapier setzen und auskühlen lassen.
4. Geniessen 🙂

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Ausstecherle

Zutaten:
170g Butter
100g Puderzucker
100g Marzipanrohmasse
2 Eier Gr L
1 Eigelb
370g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Seitz genommen)
1 TL Fiber Husk
1 TL Xanthan

Zubereitung:
1. Butter und Marzipan cremig rühren, und nach und nach die Eier und das Eigelb hinzugeben, bis eine cremige Masse entsteht.
2. Mehl, Fiber Husk und Xanthan vermischen und mit der Butter-Masse zu einen glaten Teig verkneten und im Kühlschrank ruhen lassen.
3. Teig auf bemehlter Fläche ausrollen und nach Lust und Laune ausstechen.
4. Backen bei 160° Ober-Unterhitze, je nach Dicke 10-15 Minuten.
5. Mit Puderzuckerglasur, Schokolade, Streuseln usw nach Lust und Laune verzieren.
6. Geniessen 🙂

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Zimt-Makronen

Zutaten:
3 Eiweiß Gr L
200g Puderzucker
300g gemahlene Nüsse ( Mandeln, Haselnüsse )
2 TL Zimt
ganze Mandeln ( je nachdem wie viele Makronen sich ergeben)

Zubereitung:
1. Das Eiweiß sehr steif schlagen.
2. Den Puderzucker einrieseln lassen und weiterschlagen.
3. 3 EL der Masse in einen Mini Spritzbeutel geben und beiseite stellen. (Ich nutze kleine Gefrierbeutel, bei dneen ich eine Ecke abschneide)
4. Unter die restliche Masse die gemahlenen Nüsse und den Zimt rühren.
5. Mit einem Teelöffel kleine Portionen der Masse aufs Backpapier setzen und mit dem Stiel des Kpchlöffels kleine Löcher formen. In die Löcher die Eiweißmasse spritzen und mit einer ganzen Mandel garnieren.
6. Backen bei 125° Ober-Unterhitze, ca 25 Minuten.
7. Geniessen 🙂

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Zimthappen
(ja, die kennt ihr auch schon vom letzten Jahr 😉 )

Zutaten:
500g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Seitz genommen)
6 Eigelb
250g Butter
150g Zucker

100g Puderzucker
1-2 TL Zimt

Zubereitung:
1. Die oberen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
2. Den Teig kurz kühlstellen.
3. Den Teig nun zu langen schmalen Rollen formen und immer 1×1 cm große Stücke abschneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
4. Backen bei 170° Ober-Unterhitze ca 10-15 Minuten, je nach Größe der Stücke. Sie sollten nicht zu braun werden. Einfach während des Backens testen, wie fest sie sind 🙂
5. Die leicht warmen Kekse in der Puderzucker-Zimt Mischung wälzen, sodass richtig viel dran haften bleibt.
6. Kaffee kochen und gleich geniessen 🙂

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Engelsaugen

Zutaten:
200g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Schär Mix it genommen)
100g Marzipan geraspelt
125 g Butter
1/2 Tl Xanthan
1 Pck Puddingpulver Vanille

Erdbeermarmelade

Zubereitung:
1. Alle Zutaten ausser der Marmelade zu einem glatten Teig verkneten und kurz kühl stellen.
2. Walnuss große Kugeln formen, auf ein Blech setzen und mit einem Stiel eine Mulde formen.
3. Die Mulden mit Marmelade füllen.
4. Bei 160° Ober-Unterhitze ca. 15 Minuten backen. Sie sollen nicht zu dunkel werden.
5. Kurz Abkühlen lassen und mit viel Puderzucker bestäuben -> Geniessen 🙂

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Vanillekipferl

Zutaten:
300g Mehl,gf Mehlmischung hell (ich habe Schär Mix it genommen)
200g Butter
100g Zucker
100g Mandeln
1 Eigelb Gr L
1/2 TL Xanthan

Vanillezucker- Zucker- Zimt Mischung

Zubereitung:
1. Alle Zutaten ausser der Zucker-Mischung zu einem glatten Teig verkneten und kurz kalt stellen.
2. Aus dem Teig Hörnchen formen und bei 150-160° Ober-Unterhitze ca. 15 Minuten backen.
3. Die warmen Kipferl in der Zucker-Mischung wälzen.
4. Mit einer Tasse Pfefferminztee geniessen ❤

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Schoko-Orangenplätzchen

Zutaten:
125g Butter
1 Ei Gr L
100g Zucker
1 Tl Backpulver
60g Speisestärke
200g Mehl, gf Mehlmischung hell (ich habe Schär Mix it genommen)
1 Tl Xanthan
100g Schokolade, geraspelt, Tropfen
Schalenabrieb 1 Orange

Kuvertüre, Schokolade

Zubereitung:
1. Mehl, Stärke, Backpulver und Zucker mischen.
2. Restliche Zutaten dazugeben und schnell zu einem glatten Teig verkneten, nicht zu lange, sonst schmilzt die Schokolade.
3. Nach Belieben formen, In unserem Fall waren es kleine Kugeln. Der Teig geht etwas auf.
4. Backen bei 160° Ober-Unterhitze ca. 15 Minuten. Darauf achten, dass sie nicht dunkel werden.
5. Den halben Keks in geschmolzene Schokolade tauchen und auskühlen lassen.
6. Geniessen 🙂

So, das waren nun alle Plätzchen, die wir dieses Jahr gebacken haben 🙂 Die Crossies haben wir in hell und dunkel gemacht.

Die Kids hatten so mega Fun am formen und Dekorieren, dass ich echt erstaunt war.

Ich hoffe die Rezepte gefallen euch 🙂

Uns schmecken sie richtig gut und viele der Plätzchen werden den 4.ten Advent nicht mehr erleben, tja, so ist das halt als leckeres süßes Plätzchen 😉

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Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

frische Laugenwecken zum Abendessen…

Blog-Event CXXXVI - Glutenfreie Brote und Broetchen in Kooperation mit Schaer (Einsendeschluss 20. November 2017)

* Die Rezepte zu dem Blogevent sind mit freundlicher Unterstützung der Firma Schär entstanden. Dieser Beitrag enthält Werbung.*

Wie alle anderen Kinder auch, lieben meine Kids Laugenwecken und Brezeln. Bislang ist es mir jedoch erst 1 mal gelungen halbwegs gscheites Laugengebäck hinzubekommen und auch das war nur sehr sehr frisch genießbar. Naja, und was macht Mama wenn die Kids an bei jedem Einkauf von Brezeln schwärmen, diese in glutenfrei hier aber nicht erhältlich sind?
Richtig, Mama stellt sich nach dem Einkauf in die Küche und versucht sich an Laugenwecken. Tja, eigentlich ist das ja keine so doofe Idee, aber uneigentlich war der Teig doch ein klein bissel klebrig und hat meine volle Konzentration gefordert.
Das Ergebnis ist aber wirklich nicht schlecht, vom Geschmack und von der Optik her. Auch der Aufwand hielt sich in Grenzen, was ich nicht erwartet habe.
Bestimmt lassen sich aus dem Teig auch Brezeln formen, denn er ist elastisch und bei mir nicht gerissen.
Tja, da ich die Wecken wirklich gut fand und die Kids beim Abendessen auch kräftig zugelangt haben, kam mir der Gedanke, dass das Rezept sich doch wirklich super für Zorras Blogevent eigenen würde. 🙂 Das ist er nun, mein 3ter und letzter Beitrag.

Klickt euch durch das Event und lasst euch von den interessanten Rezepten inspirieren. Ich hab auf jeden Fall schon ein paar davon abgespeichert um sie nachzubacken 😉

Und nun zeig ich euch mal mein Ergebnis.

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Laugenwecken

Zutaten:

500g Schär Mix B oder Mix it
100g Naturjoghurt
350ml Wasser
20g frische Hefe
1 Tl Fiber Husk
1 Tl Salz
1 Tl Xanthan
1 Tl Apfelpektin
2 El Butter
1/2 Tl Zucker
1,5 L Wasser
2 Tütchen Kaiser Natron (ca 5-6 EL)

1. Die Hefe zusammen mit dem Zucker im Wasser lösen.
2. Mehl, Fiber Husk, Salz, Xanthan, Pektin und Butter in die Schüssel der Küchenmaschine geben.
3. Das Wasser-Hefegemisch zum Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig verkneten. Bei mir hat die Kitchenaid ca 3 Minuten geknetet. (für solche Teige nutze ich den Flachrührer) Parallel die ca 1,5 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und das Natron hineingeben. Vorsicht, es sprudelt stark, der Topf muss wirklich ausreichend groß sein, damit nichts überläuft.
4. Mit stark bemehlten Händen aus dem Teig eine Rolle formen und in 12 Stücke teilen und formen. Wer lieber größere Wecken mag, der teilt die Rolle nur in 10 Stücke.
5. Die Teiglinge nun in das Natronwasser geben und ca 1-2 Minuten sprudelnd kochen lassen. Nur so viele Teiglinge ins Wasser legen, dass sie genug Platz zum schwimmen haben und nicht zusammenkleben.
6. Die Teiglinge mit der Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Nach Lust und Laune garnieren und evtl. einschneiden. (Ich schneide sie eigentlich nicht ein, sondern lasse Sie aufreissen)
7. Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen und die Wecken, Brezen so lange an einem warmen Ort gehen lassen.
8. ca 20-25 Minuten backen -> Klopftest machen
9. Auf einem Gitter auskühlen lassen und dann geniessen 🙂

 

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Herr M und die Kids waren ganz begeistert und haben ordentlich gefuttert, so ordentlich, dass Mini M mir sogar nen Wecken vom Teller geklaut hat. 😀
Teilt gern eure Ergebnisse und Anregungen mit, hier oder auf Facebook oder Instagram.

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

kleine feine Schneckenbrötchen…. Teil 2 zu Zorras Blog Event….

Blog-Event CXXXVI - Glutenfreie Brote und Broetchen in Kooperation mit Schaer (Einsendeschluss 20. November 2017)

* Die Rezepte zu dem Blogevent sind mit freundlicher Unterstützung der Firma Schär entstanden. Dieser Beitrag enthält Werbung.*

Da ich euch ja unbedingt super leckere Rezepte im Rahmen von Zorras Blogevent präsentieren wollte hab ich echt sehr angestrengt gegrübelt und gegrübelt und gegrübelt. Na und beim Grübeln fiel mir ein, dass ich doch was helles mit Sauerteig backen könnte, denn dunkel mit Sauerteig geht gut und schmeckt uns sehr und hell eben auch. Naja, jeder meiner Follower bei Facebook, hier im Blog oder Instagram weiß, dass ich Sauerteig echt mag 😀 Gefühlt hab ich schon drölfzig Kilo Sauerteig verarbeitet.
Aber ich wollte ja nicht schon wieder ein schnödes Brot präsentieren, wie ich es immer tue und jeder echt schon zur genüge bestaunen durfte, sondern es sollten mal Wecken werden und wenn ich schon Wecken ausprobiere, probier ich doch gleich mal eine andere Form aus.

Ja, was soll ich sagen. Heraus kamen wirklich sehr leckere, knusprige und doch saftige Brötchen. An der Optik muss ich noch etwas feilen, aber der Geschmack ist echt gut, sie lassen sich easy peasy zubereiten und schmecken auch am nächsten Tag noch lecker und saftig.

Langes Geschreibsel, kurzer Sinn hier ist das Ergebnis meines Grübelns:

Schneckenbrötchen

Zutaten:

500g Schär Mix B
100g Reissauerteig
10g frische Hefe
1 Tl Honig
350-400ml lauwarmes Wasser
3/4 Tl Salz
1 Tl Xanthan
1 Tl Fiber Husk

1. Mehl, Salz, Fiber Husk und Xanthan in der Schüssel mischen
2. Die Hefe, den Honig und den Sauerteig in etwas Wasser auflösen
3. Die Hefe Mischung zum Mehl hinzugeben, den Teig rühren und während des rührens das restliche wasser nach und nach zugeben, bis der Teig die gewünschte Konsistenz hat. Er soll weich sein, aber zusammenhalten. also lieber erstmal einen Tick weniger Wasser verwenden.
4. Den Teig auf die bemehkte Arbeitsplatte kippen, zu einer Rolle formen und in 10 gleiche Teile teilen.
5. Aus jedem Teigling eine Rolle formen und diese zu einer Schnecke aufrollen und bei Bedarf in Mehl wenden oder mit Sesam bestreuen. An einem warmen Ort ca 45 Minuten gehen lassen.
6. Backofen auf 220° Ober/Unterhitze vorheizen, mit Backblech darin. Das heiße Blech aus dem Ofen nehmen, mit Backpapier belegen und die Teiglinge direkt darauf. Dann gleich in den Ofen damit und zusätzlich mit der Wasserspritze ein paar mal in den Ofen sprühen.
7. Die Brötchen ca 30 Minuten backen -> Klopftest
8. Wenn die Brötchen fertig sind auf einem Gitter kurz abkühlen lassen und dann gleich ein lauwarmes Brötchen mit Butter bestreichen und geniessen 🙂

Ich bin ja echt gespannt, wie sie euch schmecken. Den Kids und Herr M haben Sie echt gut geschmeckt. So gut, dass ich euch nicht sagen kann, wie sie nach dem Auftauen sind, denn ich kam gar nicht dazu eines einzufrieren. 😀

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Berichtet gerne über eure Ergebnisse 🙂 Ich freu mich über jedes Feedback, ob hier oder auf Facebook oder Instagram.

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eure Frau M

Bauernbrot….. außen knusprig, innen saftig…

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Blog-Event CXXXVI - Glutenfreie Brote und Broetchen in Kooperation mit Schaer (Einsendeschluss 20. November 2017)

* Die Rezepte zu dem Blogevent sind mit freundlicher Unterstützung der Firma Schär entstanden. Dieser Beitrag enthält Werbung.*

Beim Stöbern bei Facebook fiel mir vor ein paar Wochen die Ankündigung zu einem Blog Event der Lieben Zorra von Kochtopf auf. Was hab ich mich gefreut, denn ausgerechnet glutenfreie Rezepte sollen das Thema sein und was noch viel besser ist, BROT.

Wie ihr ja wisst, backe ich häufig unser Brot selbst. Nicht immer erfolgreich, aber immer mit sehr sehr viel Liebe und Ehrgeiz.

Kaum kam das Mehl Testpaket bei mir an, da gings auch schon los. Oskar, mein Sauerteig, wurde kräftig gefüttert, damit er genug Masse zu bieten hatte und so richtig viel Energie.

Tja. Heraus kam dann z.B. dieses mega super leckere Brot. Wenn ich euch jetzt sage, dass es genauso gut, oder evtl. sogar noch besser schmeckt als vom Bäcker werdet ihr es mir nicht glauben. Deshalb ist hier das Rezept und ran an den Speck, bzw. das Mehl und nachgebacken:

Bauernbrot

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Zutaten:

500g Schär Mix B

100g Schär Mix it dunkel

1 El Kastanienmehl

100g Sauerteig

450-500ml lauwarmes Wasser

1 Tüte Trockenhefe

1 Tl gemahlene Flohsamenschalen

1 Tl Honig

1 Tl Apfelessig

1 Tl Salz

Zubereitung:

  1. Mehl in einer Schüssel mischen, Salz, die Flohsamenschalen und den Sauerteig hinzugeben
  2. Die Trockenhefe in dem lauwarmen Wasser auflösen, zusammen mit dem Honig und dem Essig.
  3. Die Flüssigkeit nun nach und nach mit der Küchenmaschine unterrühren. Der Teig ist nicht so fest wie ein normaler Hefeteig, sondern weicher, wie ein dicker Brei.
  4. Den Teig in ein bemehltes Gärkörbchen oder eine bemehlte Form geben und an einem warmen Ort ca 45 Minuten gehen lassen. Das Volumen sollte sich deutlich vergrößern.
  5. Den Backofen mit Backblech auf 240° vorheizen und das Brot direkt auf das heiße, mit Backpapier belegte Blech kippen. Ich sprühe mit der Wasserspritze immer ein paar mal kräftig in den Ofen, damit eine gewisse Menge Wasser gleich verdampft.
  6. etwa 50 Minuten backen, mein Backofen ist ziemlich alt und wird nicht mehr so heiß, deshalb behaltet euer Brot im Auge und wenn es nach 20 Minuten schon gebräunt ist, dann stellt die Temperatur runter auf ca 220°
  7. Klopftest machen-> wenn sich das Brot nicht hohl anhört, dann noch ein paar Minuten backen, ansonsten lasse es auf einem Gitter auskühlen.
  8. Geniessen 🙂

Butterbrot :)

Ich hoffe euch schmeckt das Brot genauso gut wie uns. Berichtet gerne über eure Ergebnisse 🙂 Ich freu mich über jedes Feedback, ob hier oder auf Facebook oder Instagram.

 

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

Pfannkuchen, Crepes, Palatschinken…. Mh… einfach lecker…

Wenn Mini M sich aussuchen darf, was zum Abendbrot auf dem Tisch stehen soll, gibt es entweder Pizza, oder Pfannkuchen. Ich weiß ja nicht, von wem sie diese Vorlieben geerbt hat, aber ich finds echt klasse 😀

Pfannkuchen sind für mich die ultimativen Seelenschmeichler, vor allem wenn dick, selbst gekochte Erdbeermarmelade darauf ist, sie sind auch so schnell gemacht und wenn man genug Teig anrührt, hat man noch am nächsten Morgen ein paar.

Neulich war es wieder so weit und die Maus hat sich Pfannkuchen gewünscht.

Am liebsten essen wir diese süß, mit Marmelade, Sirup, Frischkäse, Obst, Nutella usw. Ich liebe warme Pfannkuchen mit Kokosnussmus. Das gibt es z.B. bei Dm und es ist eine mega leckere, gesunde nach Raffaello schmeckende Alternative zu Nutella 🙂

So, ich hab mich natürlich brav in die Küche gestellt und nach folgendem Rezept einen riesen Berg Pfannkuchen, Palatschinken, Crepes oder wie auch immer gebrutzelt.

 

300g Schär Farine (gesiebt)

4 Eier

600ml Milch (evtl etwas mehr)

Prise Salz

1 El Butter

 

-> Alle Zutaten mit dem Rührgerät verrühren. Der Teig sollte nicht zu fest sein, sondern eher wie eine Creme, dann werden die Pfannkuchen nicht zu trocken.

-> den Teig kurz ruhen lassen

-> eine Pfanne erhitzen (ich backe immer in 2 Pfannen gleichzeitig aus) den Teig portionsweise in die Pfanne geben, so ca 3 El, dünn wie ein Crepe verstreichen und ausbacken.


Für die Kids mache ich jedesmal ein paar herzförmige Exemplare. Vielleicht schafft ihr ja sogar Tiermotive? Dafür reicht mein Talent jedoch nicht aus.

Zum warm halten stapel ich die Pfannkuchen auf einem Teller im warmen Backofen, damit sich niemand beschweren kann, er müsse kalte Pfannkuchen essen 😉

Für das Kitavesper backe ich in einer Minipfanne nebenher kleine Pfannkuchen aus, betreiche diese, rolle sie und schneide kleine Pfannkuchenschnecken. Da freuen sich Mini und Midi M immer tierisch.

Das Rezept eignet sich auch hervorragend, um daraus deftige Pfannkuchen zu machen, z.B. mit Hackfleich gefüllt, oder mit einer pikanten Frischkäsecreme bestrichen oder oder oder…

 

Wie essst ihr eure Pfannkuchen am liebsten?

Ich freu mich über eure Rezepte, gerne auch auf Facebook https://www.facebook.com/fraumausmblog/

 

Viel Spaß beim ausprobieren,

lasst es euch gut gehen.

 

Eure Frau M

 

 

 

Squiz Quetschbeutel… Härtetest..

Wie alle Kids stehen meine Mädels auch so unglaublich auf diese bunten Obstmuß Quetschbeutel, die man mittlerweile in jedem Laden kaufen kann. Tja, nur leider bin ich immer so unsicher, ob darin auch vernünftige Sachen sind, angeblich sind viele dieser Muße zusätzlich gesüßt, ob jetzt mit Fruchtzucker oder nicht ist unerheblich und es ärgert mich ungemein, dass damit so viel Abfall entsteht. In so einem Beutel sind ca 100ml Obstmuß, oft sogar weniger, und mengenmäßig entsteht genau gleich viel Abfall wie Inhalt darin ist. Keine Ahnung wie es euch geht, aber mich stört das.

Deshalb habe ich mich im Internet schlau gemacht, welche Firma wiederbefüllbare Quetschbeutel produziert, die auch schadstofffrei sind und bezahlbar.

Schnell wurde ich bei der Firma Squiz fündig. http://www.squiz.co

 

Bestellt habe ich die Beutel zu einem Preis von 15,-€ pro 3 Stück. Das ist zunächst mal ganz vernünftig, wenn man bedenkt, dass man so einen Beutel angeblich sehr häufig wieder befüllen und auswaschen kann.

Mit einer Füllmenge von 130ml haben sie auch eine super Größe und sind geeignet als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder und schon größere Räuber 😉

 

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Nun zu unserem Härtetest:

Wir haben die Beutel ca 8 Monate lang getestet. Während dieser Zeit wurden sie sehr häufig mit Muß befüllt, von Hand ausgewaschen, in die Spülmaschine gesteckt, wieder befüllt, mit auf Reisen genommen, gewaschen, wieder befüllt, im Kühlschrank gelagert usw.

Leider hat der erste Beutel nach ca 4 Monaten aufgegeben. und die obere Beschichtung hat sich gelöst. Vielleicht lag es an uns? Oder an der Produktion? Ich weiß es nicht. Die beiden verbliebenen Beutel hielten dann noch weitere 4 Monate, ehe sie auch aussortiert werden mussten.

Die Handhabung der Beutel ist sehr einfach, nach der ersten Reinigung schraubt man oben den Deckel drauf, dreht den Beutel um und öffnet den Boden, indem man den großen Doppelverschluß aufzieht. Ich muss sagen, dass dieser wirklich fest hält und nichts rausläuft, wenn man ihn richtig verschliesst. Dann kann man schon das pürierte Obst oder Gemüse einfüllen, den Beutel wieder verschliessen und los gehts 🙂 Vor allem könnt ihr die Beutel immer mit saisonalen Früchten befallen oder ihr nehmt Obst/Gemüse, welches ihr tiefgefroren habt. Das ist für uns der Faktor, der am meisten überzeugt.

Wir haben die gefüllten Quetschies mit in den Urlaub an den Gardasee genommen, im Sommer eingefroren, im Rucksack unzählige Male mit ins Spieleland genommen, auf Kurzausflüge an den See mitgenommen und und und… Die Beutel sind wirklich mega praktisch. Ich hab keine Ahnung, wie oft die Kids die Beutel rumgeworfen oder sie verschleppt haben.

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Ein Defizit stellt für mich der Doppelverschluss am Boden dar, da dieser ein wenig problematisch zu reinigen ist. In den Rillen setzt sich gerne Schmutz fest und diesen muss man dann mühsam rauspulen.

Fazit: Wir würden die Beutel jederzeit wieder kaufen. Sie sind praktisch, sehen süß aus, umweltschonend und der Preis kann sich sehen lassen.

 

Probiert es aus und teilt mir eure Erfahrungen mit. Ich bin gespannt.

 

Lasst es euch gut gehen,

 

eure Frau M

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sauerteigbrot ganz ohne Hefe

Die liebe Jessica Reiniger http://blog.smart-glutenfree.de/smartmehl hat bei Facebook einen Aufruf gestartet und dazu eingeladen, synchron einen Sauerteigansatz Versuch zu starten. Klar konnte ich da nicht nein sagen und schwupps stand ich in der Küche und habe nach ihrer Anleitung meinen Sauerteig angesetzt.

Natürlich hat Jessica eine super Anleitung hierfür verfasst, diese findet ihr nachfolgend:

Materialien
Glutenfreies Mehl, bitte keine Fertigmischung, am besten Vollkorn, kein Bio Mehl
Lauwarmes Wasser
Honig oder Zucker
Ein schmales hohes Glas oder Behälter
Frischhalte Folie
Handtuch

 

Vorgehensweise
1. Tag 1 + „0“ Stunden
——————————————
(1)
25 g GF Mehl
25 g oder 50 g lauwarmes Wasser (bitte erst mit 25 g Wasser ausprobieren. Falls der Teig zu trocken wird 25 g Wasser dazu geben) Der Teig darf nicht trocken sein. Der Teig soll eher flüssig sein, sowie Rührteig.
1 Tropfen Honig oder Prise Zucker
———————————————-
In den Behälter geben und gut verrühren.

Mit einem Stift die Oberkante des Teigniveaus markieren.
Den Behälter mit Frischhaltefolie abdecken und mit einem Messer 2 kleine Ritze machen, sodass etwas Sauerstoff reindarf.
Mit einem Tuch umwickeln und in einem warmen Ort 24 Stunden ruhen lassen.

Nach 24 Stunden wird den Teig nach Möglichkeit jede 12 Stunden beobachtet.

 

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2. Tag 2 + „0“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert bzw. am besten verdoppelt hat, dann (1) zu dem bestehenden Teig dazu geben und gut verrühren. Sonst 12 Stunden warten
(hier hatte sich der Teig bei mir kaum vergrößert. Ich habe 12 Stunden weiter gewartet)

3. Tag 2+ „12“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert bzw. am besten verdoppelt hat. dann (1) zu dem bestehenden Teig dazu geben und gut verrühren. Sonst 12 Stunden warten
(Hier hatte sich den Teig bei mir schon vergrößert. Ich habe gefüttert)

4. Tag 3 + „0“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat dann wieder (1) Sonst 12 Stunden warten
(hier habe ich weiter gewartet)

5. Tag 3 + „12“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat dann wieder (1) Sonst 12 Stunden warten
(Der Teig hat sich verdoppelt. Hier habe ich wieder gefüttert)

6. Tag 4 +“0“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat dann wieder (1) Sonst 12 Stunden warten
(Der Teig hat sich verdoppelt. Hier habe ich wieder gefüttert)

7. Tag 4 + “12“ Stunden
Zu diesem Zeitpunkt soll der Sauerteig schon fertig sein. Ihr müsst aber mindestens 3 Mal gefüttert haben. Falls das nicht der Fall ist, muss man weitermachen.
Jetzt wird getestet ob der Sauerteig kräftig genug ist.

Dafür nimmt ihr:

100 g flüssigen Sauerteig (den Rest noch stehen lassen)
50 g glutenfreies Mehl
50 g lauwarmes Wasser
1 Tropfen Honig

Mit Frischhaltefolie zudecken und mit einem Messer 2 kleine Ritze machen. Mit einem Tuch umwickeln und in einem warmen Ort 4 Stunden ruhen lassen. Der Sauerteig ist fertig, wenn er nach 4 Stunden sich mehr als verdoppelt hat oder im besten Fall schon kollabiert hat. Ihr merkt das der Teig kollabiert hat an den Spuren an der Wand des Glases.
Falls der Teig in 4 Stunden sich nicht verdoppelt hat geht ihr bitte zum Tag 2 + “0“ Stunden

Jetzt hat man 4 Möglichkeiten den Sauerteig weiter zu führen.
1. Sauerteig trocknen
2. Krümelsauer herstellen
3. Lievito Madre herstellen
4. Einfach so im Kühlschrank aufbewahren

 

Naja, bei mir lief es nicht ganz so. Die ersten 2 Versuche, die ich mit Hirsemehl gestartet habe sind kläglich gescheitert.

Versuch 3 war dann mit Kichererbsenmehl und sah schon nach Tag 2 richtig, richtig gut aus.

 

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An Tag 4 ist mir aufgefallen, dass ich ja am Nachmittag für 2 Tage nach Stuttgart fahre… Tja, das war wohl der erste Härtetest für „Oskar“. Mittlerweile nennen ihn auch die Kis liebevoll Oskar, und schauen im Flur immer nach ihm. Er steht bei uns im Flur, ,weil dort die Leitungen der Fußbodenheizung zusammenlaufen und es schön muckelig warm für so einen Sauerteig ist.

Also habe ich Oskar noch ein letztes Mal gefüttert, warm eingepackt und in eine kühlere Ecke des Flurs gestellt und mich auf die Reise nach Stuttgart gemacht. Bei meiner Rückkehr hatte ich den armen Oskar schon fast vergessen, zum Glück sah er aber mega mäßig gut aus. Kein Schimmel, nur ein leicht alkoholischer Geruch. Und schwupps hab ich ihn wieder gefüttert und weigtere 4 Tage geführt, bis heute. Heute hatte ich einfach Lust mal wieder ein richtiges Sauerteigbrot zu backen und zu essen und hierfür musste Oskar dran glauben. Ja, ich weiß, das klingt hart. Wars für Oskar vielleicht auch, aber es war die richtige Entscheidung und sein opfern hatte einen Sinn.

Das Brot, das bei diesem Versuch herauskam, ist super saftig, lecker und ist ganz ohne zusätzliche Hefe gebacken. Es hält sich bis zu 5 Tage frisch!

Hier mein Rezept:

150g Oskar aus Kichererbsenmehl

450g Brotmix dunkel von Schär

1 EL Skyr oder fettarmer Joghurt

1 TL Salz

1/2 TL Honig

lauwarmes Wasser ca 400ml

  • Mehl, Oskar, Honig, Salz und Skyr in die Rührschüssel geben und die Küchenmaschine kneten lassen
  • während des Knetens so viel lauwarmes Wasser hinzugiessen, bis ein flexibler Hefeteig entsteht, nicht zu viel, denn sonst ist der Teig zu weich. Hört hier auf euer Bauchgefühl.
  • den Teig in einem bemehlten Gärkorb ruhen lassen, ca 4 Stunden

 

  • Ofen auf 230° Ober/Unterhitze vorheizen und den Teig auf das heiße, mit Backpapier belegte Blech kippen und mindestens 50 Minuten backen


Ich war zu ungeduldig, wie immer, und habe das Brot vor dem Backen ca 2 Stunden gehen lassen, was aber schon gereicht hat um ein deutliches Wachstum zu erreichen.

Also nehmt euch Zeit, bereitet den Teig schon morgens zu und lasst ihn an einem nicht zu warmen Ort so lange gehen, bis er sich mindestens verdoppelt, eher noch mehr.


Das Brot ist wirklich super und man hat danach keinen aufgeblähten Bauch, weil es ja ganz ohne Hefe ist.


Probiert es unbedingt aus und gebt beim Ansetzen des Sauerteiges nicht gleich auf, sollte es nicht klappen.

Viel Erfolg und postet eure Ergebinsse 🙂

 

Lasst es euch gut gehen,

 

eure Frau M