Pfannkuchen, Crepes, Palatschinken…. Mh… einfach lecker…

Wenn Mini M sich aussuchen darf, was zum Abendbrot auf dem Tisch stehen soll, gibt es entweder Pizza, oder Pfannkuchen. Ich weiß ja nicht, von wem sie diese Vorlieben geerbt hat, aber ich finds echt klasse 😀

Pfannkuchen sind für mich die ultimativen Seelenschmeichler, vor allem wenn dick, selbst gekochte Erdbeermarmelade darauf ist, sie sind auch so schnell gemacht und wenn man genug Teig anrührt, hat man noch am nächsten Morgen ein paar.

Neulich war es wieder so weit und die Maus hat sich Pfannkuchen gewünscht.

Am liebsten essen wir diese süß, mit Marmelade, Sirup, Frischkäse, Obst, Nutella usw. Ich liebe warme Pfannkuchen mit Kokosnussmus. Das gibt es z.B. bei Dm und es ist eine mega leckere, gesunde nach Raffaello schmeckende Alternative zu Nutella 🙂

So, ich hab mich natürlich brav in die Küche gestellt und nach folgendem Rezept einen riesen Berg Pfannkuchen, Palatschinken, Crepes oder wie auch immer gebrutzelt.

 

300g Schär Farine (gesiebt)

4 Eier

600ml Milch (evtl etwas mehr)

Prise Salz

1 El Butter

 

-> Alle Zutaten mit dem Rührgerät verrühren. Der Teig sollte nicht zu fest sein, sondern eher wie eine Creme, dann werden die Pfannkuchen nicht zu trocken.

-> den Teig kurz ruhen lassen

-> eine Pfanne erhitzen (ich backe immer in 2 Pfannen gleichzeitig aus) den Teig portionsweise in die Pfanne geben, so ca 3 El, dünn wie ein Crepe verstreichen und ausbacken.


Für die Kids mache ich jedesmal ein paar herzförmige Exemplare. Vielleicht schafft ihr ja sogar Tiermotive? Dafür reicht mein Talent jedoch nicht aus.

Zum warm halten stapel ich die Pfannkuchen auf einem Teller im warmen Backofen, damit sich niemand beschweren kann, er müsse kalte Pfannkuchen essen 😉

Für das Kitavesper backe ich in einer Minipfanne nebenher kleine Pfannkuchen aus, betreiche diese, rolle sie und schneide kleine Pfannkuchenschnecken. Da freuen sich Mini und Midi M immer tierisch.

Das Rezept eignet sich auch hervorragend, um daraus deftige Pfannkuchen zu machen, z.B. mit Hackfleich gefüllt, oder mit einer pikanten Frischkäsecreme bestrichen oder oder oder…

 

Wie essst ihr eure Pfannkuchen am liebsten?

Ich freu mich über eure Rezepte, gerne auch auf Facebook https://www.facebook.com/fraumausmblog/

 

Viel Spaß beim ausprobieren,

lasst es euch gut gehen.

 

Eure Frau M

 

 

 

Squiz Quetschbeutel… Härtetest..

Wie alle Kids stehen meine Mädels auch so unglaublich auf diese bunten Obstmuß Quetschbeutel, die man mittlerweile in jedem Laden kaufen kann. Tja, nur leider bin ich immer so unsicher, ob darin auch vernünftige Sachen sind, angeblich sind viele dieser Muße zusätzlich gesüßt, ob jetzt mit Fruchtzucker oder nicht ist unerheblich und es ärgert mich ungemein, dass damit so viel Abfall entsteht. In so einem Beutel sind ca 100ml Obstmuß, oft sogar weniger, und mengenmäßig entsteht genau gleich viel Abfall wie Inhalt darin ist. Keine Ahnung wie es euch geht, aber mich stört das.

Deshalb habe ich mich im Internet schlau gemacht, welche Firma wiederbefüllbare Quetschbeutel produziert, die auch schadstofffrei sind und bezahlbar.

Schnell wurde ich bei der Firma Squiz fündig. http://www.squiz.co

 

Bestellt habe ich die Beutel zu einem Preis von 15,-€ pro 3 Stück. Das ist zunächst mal ganz vernünftig, wenn man bedenkt, dass man so einen Beutel angeblich sehr häufig wieder befüllen und auswaschen kann.

Mit einer Füllmenge von 130ml haben sie auch eine super Größe und sind geeignet als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder und schon größere Räuber 😉

 

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Nun zu unserem Härtetest:

Wir haben die Beutel ca 8 Monate lang getestet. Während dieser Zeit wurden sie sehr häufig mit Muß befüllt, von Hand ausgewaschen, in die Spülmaschine gesteckt, wieder befüllt, mit auf Reisen genommen, gewaschen, wieder befüllt, im Kühlschrank gelagert usw.

Leider hat der erste Beutel nach ca 4 Monaten aufgegeben. und die obere Beschichtung hat sich gelöst. Vielleicht lag es an uns? Oder an der Produktion? Ich weiß es nicht. Die beiden verbliebenen Beutel hielten dann noch weitere 4 Monate, ehe sie auch aussortiert werden mussten.

Die Handhabung der Beutel ist sehr einfach, nach der ersten Reinigung schraubt man oben den Deckel drauf, dreht den Beutel um und öffnet den Boden, indem man den großen Doppelverschluß aufzieht. Ich muss sagen, dass dieser wirklich fest hält und nichts rausläuft, wenn man ihn richtig verschliesst. Dann kann man schon das pürierte Obst oder Gemüse einfüllen, den Beutel wieder verschliessen und los gehts 🙂 Vor allem könnt ihr die Beutel immer mit saisonalen Früchten befallen oder ihr nehmt Obst/Gemüse, welches ihr tiefgefroren habt. Das ist für uns der Faktor, der am meisten überzeugt.

Wir haben die gefüllten Quetschies mit in den Urlaub an den Gardasee genommen, im Sommer eingefroren, im Rucksack unzählige Male mit ins Spieleland genommen, auf Kurzausflüge an den See mitgenommen und und und… Die Beutel sind wirklich mega praktisch. Ich hab keine Ahnung, wie oft die Kids die Beutel rumgeworfen oder sie verschleppt haben.

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Ein Defizit stellt für mich der Doppelverschluss am Boden dar, da dieser ein wenig problematisch zu reinigen ist. In den Rillen setzt sich gerne Schmutz fest und diesen muss man dann mühsam rauspulen.

Fazit: Wir würden die Beutel jederzeit wieder kaufen. Sie sind praktisch, sehen süß aus, umweltschonend und der Preis kann sich sehen lassen.

 

Probiert es aus und teilt mir eure Erfahrungen mit. Ich bin gespannt.

 

Lasst es euch gut gehen,

 

eure Frau M

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sauerteigbrot ganz ohne Hefe

Die liebe Jessica Reiniger http://blog.smart-glutenfree.de/smartmehl hat bei Facebook einen Aufruf gestartet und dazu eingeladen, synchron einen Sauerteigansatz Versuch zu starten. Klar konnte ich da nicht nein sagen und schwupps stand ich in der Küche und habe nach ihrer Anleitung meinen Sauerteig angesetzt.

Natürlich hat Jessica eine super Anleitung hierfür verfasst, diese findet ihr nachfolgend:

Materialien
Glutenfreies Mehl, bitte keine Fertigmischung, am besten Vollkorn, kein Bio Mehl
Lauwarmes Wasser
Honig oder Zucker
Ein schmales hohes Glas oder Behälter
Frischhalte Folie
Handtuch

 

Vorgehensweise
1. Tag 1 + „0“ Stunden
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(1)
25 g GF Mehl
25 g oder 50 g lauwarmes Wasser (bitte erst mit 25 g Wasser ausprobieren. Falls der Teig zu trocken wird 25 g Wasser dazu geben) Der Teig darf nicht trocken sein. Der Teig soll eher flüssig sein, sowie Rührteig.
1 Tropfen Honig oder Prise Zucker
———————————————-
In den Behälter geben und gut verrühren.

Mit einem Stift die Oberkante des Teigniveaus markieren.
Den Behälter mit Frischhaltefolie abdecken und mit einem Messer 2 kleine Ritze machen, sodass etwas Sauerstoff reindarf.
Mit einem Tuch umwickeln und in einem warmen Ort 24 Stunden ruhen lassen.

Nach 24 Stunden wird den Teig nach Möglichkeit jede 12 Stunden beobachtet.

 

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2. Tag 2 + „0“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert bzw. am besten verdoppelt hat, dann (1) zu dem bestehenden Teig dazu geben und gut verrühren. Sonst 12 Stunden warten
(hier hatte sich der Teig bei mir kaum vergrößert. Ich habe 12 Stunden weiter gewartet)

3. Tag 2+ „12“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert bzw. am besten verdoppelt hat. dann (1) zu dem bestehenden Teig dazu geben und gut verrühren. Sonst 12 Stunden warten
(Hier hatte sich den Teig bei mir schon vergrößert. Ich habe gefüttert)

4. Tag 3 + „0“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat dann wieder (1) Sonst 12 Stunden warten
(hier habe ich weiter gewartet)

5. Tag 3 + „12“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat dann wieder (1) Sonst 12 Stunden warten
(Der Teig hat sich verdoppelt. Hier habe ich wieder gefüttert)

6. Tag 4 +“0“ Stunden
Wenn der Teig sich deutlich vergrößert hat dann wieder (1) Sonst 12 Stunden warten
(Der Teig hat sich verdoppelt. Hier habe ich wieder gefüttert)

7. Tag 4 + “12“ Stunden
Zu diesem Zeitpunkt soll der Sauerteig schon fertig sein. Ihr müsst aber mindestens 3 Mal gefüttert haben. Falls das nicht der Fall ist, muss man weitermachen.
Jetzt wird getestet ob der Sauerteig kräftig genug ist.

Dafür nimmt ihr:

100 g flüssigen Sauerteig (den Rest noch stehen lassen)
50 g glutenfreies Mehl
50 g lauwarmes Wasser
1 Tropfen Honig

Mit Frischhaltefolie zudecken und mit einem Messer 2 kleine Ritze machen. Mit einem Tuch umwickeln und in einem warmen Ort 4 Stunden ruhen lassen. Der Sauerteig ist fertig, wenn er nach 4 Stunden sich mehr als verdoppelt hat oder im besten Fall schon kollabiert hat. Ihr merkt das der Teig kollabiert hat an den Spuren an der Wand des Glases.
Falls der Teig in 4 Stunden sich nicht verdoppelt hat geht ihr bitte zum Tag 2 + “0“ Stunden

Jetzt hat man 4 Möglichkeiten den Sauerteig weiter zu führen.
1. Sauerteig trocknen
2. Krümelsauer herstellen
3. Lievito Madre herstellen
4. Einfach so im Kühlschrank aufbewahren

 

Naja, bei mir lief es nicht ganz so. Die ersten 2 Versuche, die ich mit Hirsemehl gestartet habe sind kläglich gescheitert.

Versuch 3 war dann mit Kichererbsenmehl und sah schon nach Tag 2 richtig, richtig gut aus.

 

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An Tag 4 ist mir aufgefallen, dass ich ja am Nachmittag für 2 Tage nach Stuttgart fahre… Tja, das war wohl der erste Härtetest für „Oskar“. Mittlerweile nennen ihn auch die Kis liebevoll Oskar, und schauen im Flur immer nach ihm. Er steht bei uns im Flur, ,weil dort die Leitungen der Fußbodenheizung zusammenlaufen und es schön muckelig warm für so einen Sauerteig ist.

Also habe ich Oskar noch ein letztes Mal gefüttert, warm eingepackt und in eine kühlere Ecke des Flurs gestellt und mich auf die Reise nach Stuttgart gemacht. Bei meiner Rückkehr hatte ich den armen Oskar schon fast vergessen, zum Glück sah er aber mega mäßig gut aus. Kein Schimmel, nur ein leicht alkoholischer Geruch. Und schwupps hab ich ihn wieder gefüttert und weigtere 4 Tage geführt, bis heute. Heute hatte ich einfach Lust mal wieder ein richtiges Sauerteigbrot zu backen und zu essen und hierfür musste Oskar dran glauben. Ja, ich weiß, das klingt hart. Wars für Oskar vielleicht auch, aber es war die richtige Entscheidung und sein opfern hatte einen Sinn.

Das Brot, das bei diesem Versuch herauskam, ist super saftig, lecker und ist ganz ohne zusätzliche Hefe gebacken. Es hält sich bis zu 5 Tage frisch!

Hier mein Rezept:

150g Oskar aus Kichererbsenmehl

450g Brotmix dunkel von Schär

1 EL Skyr oder fettarmer Joghurt

1 TL Salz

1/2 TL Honig

lauwarmes Wasser ca 400ml

  • Mehl, Oskar, Honig, Salz und Skyr in die Rührschüssel geben und die Küchenmaschine kneten lassen
  • während des Knetens so viel lauwarmes Wasser hinzugiessen, bis ein flexibler Hefeteig entsteht, nicht zu viel, denn sonst ist der Teig zu weich. Hört hier auf euer Bauchgefühl.
  • den Teig in einem bemehlten Gärkorb ruhen lassen, ca 4 Stunden

 

  • Ofen auf 230° Ober/Unterhitze vorheizen und den Teig auf das heiße, mit Backpapier belegte Blech kippen und mindestens 50 Minuten backen


Ich war zu ungeduldig, wie immer, und habe das Brot vor dem Backen ca 2 Stunden gehen lassen, was aber schon gereicht hat um ein deutliches Wachstum zu erreichen.

Also nehmt euch Zeit, bereitet den Teig schon morgens zu und lasst ihn an einem nicht zu warmen Ort so lange gehen, bis er sich mindestens verdoppelt, eher noch mehr.


Das Brot ist wirklich super und man hat danach keinen aufgeblähten Bauch, weil es ja ganz ohne Hefe ist.


Probiert es unbedingt aus und gebt beim Ansetzen des Sauerteiges nicht gleich auf, sollte es nicht klappen.

Viel Erfolg und postet eure Ergebinsse 🙂

 

Lasst es euch gut gehen,

 

eure Frau M

 

 

Heilig Abend und polnische Pierogi

Das Essen an Heilig Abend besteht jedes Jahr aus den gleichen traditionellen Gerichten, wie Erbsensuppe, Fisch, Kartoffeln, Krautsalat und Pierogi. Und seit die Kids da sind, lade ich die ganze Familie zu uns ein und bekoche sie.

Letztes Jahr an Weihnachten, hab ich es mir nicht zugetraut mich an glutenfreien Pierogi zu versuchen, doch das wollte ich dieses Jahr unbedingt nachholen.

Meine Güte, hab ich bei der Zubereitung gezittert, wobei, am meisten Bammel hatte ich eigentlich vor dem Teig. Und am Ende hat sich herausgestellt, dass der Teig am wenigsten Arbeit macht 😉

Aber gut… Kommen wir zur Zubereitung.

Die Füllung

Traditionell nehmen wir an Heilig Abend eine Füllung aus Pilzen und Sauerkraut.

Hierfür braucht ihr:

500g Fasskraut

50g getrocknete Steinpilze

1 Zwiebel

-> die Pilze in lauwarmen Wasser einweichen und ca 30 Minuten ziehen lassen. Wasser abgiessen und die Pilze gut abspülen.

-> Das Fasskraut, die Pilze und die gewürfelte Zwiebel ca 20 Minuten mit etwas Wasser im Topf köcheln

-> abkühlen lassen und durch ein Baumwolltuch auspressen

-> die ganze Mischung mit einem Messer kleinschneiden und beiseite stellen

 

Der Teig

500g Nudelmehl (ich habe Pierogimehl von Balviten)

200g kaltes Wasser

2 Eier

1TL Salz

1/2 TL Zucker

80g Öl

-> alle Zuteten vermengen und kneten, kneten, kneten, bis sich ein geschmeidiger Teig ergibt.

-> den Teig auf bemehlter Fläche dünn ausrollen. Ich hab ihn zunächst nicht zu dünn ausgerollt und 2 Probe Pierogi gemacht und gefüllt und gekocht, um zu sehen wie sich der Teig verarbeiten lässt und wie sie nach dem Kochen aussehen und schmecken.

-> den dünn ausgerollten Teig mit einem Glas rund ausstechen und 1Tl Mischung darauf geben

-> zusammenklappen und die Ränder umschlagen oder spitz zusammendrücken

-> entweder sofort kochen oder wenn man die Pierogi ein paar Stunden liegen lassen möchte, dann stark bemehlen und mit ausreichend Platz auf Backpapier, Folie oder ein sauberes Küchentuch legen und abdecken.

-> zum Kochen die Pierogi in gesalzenes, kochendes Wasser geben und ziehen lassen. Nicht sprudelnd kochen, der glutenfreie Teig kann es einem übel nehmen.

 

Ich muss wirklich sagen, dass ich geschmacklich keinerlei Unterschied geschmeckt habe und bis auf 6 Stück, die waren einfach zu wenig bemehlt und haben sich verklebt, haben alle Pierogi den Kochvorgang überlebt.

Am besten schmecken die Pierogi mit einem Guss aus zerlassener Butter und Zwiebeln.

Vor dem Essen ist esbei uns Tradition, dass eir zusammen beten und geweihten Oblaten brechen. Auch steht immer ein leeres Gedeck auf dem Tisch, für einen unerwarteten Gast.

Nach dem ersten Gang, der Erbsensuppe, durften dann auch alle die Pierogi probieren und für lecker befinden. Dazu gab es Krautsalat aus Apfel, Lauch, Karotte und Fasskraut, sowie gebratenen Zander (nur leicht mehliert, gesalzen und in Butterschmalz gebraten), Kartoffeln und die restliche Füllung.

 

Unser Heilig Abend Menu besteht immer aus 2 Gängen, weil danach alle schnell aufräumen und in den Kinderzimmern spielen, damit das Christkind ungestört vorbeischauen und die Kinder beschenken kann.

Nach der Bescherung werden dann die ganzen leckeren Kuchen und selbstgebackenen Plätzchen serviert und verknuspert.

 

Wie sieht Weihnachten bei euch aus? Gibt es feste Rituale?

Was esst ihr am liebsten?

 

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M.

 

 

In der Weihnachtsbäckerei, gibt es manche Leckerei…

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.. zwischen Mehl und Milch, macht so mancher Knilch,

eine riesengroße Kleckerei.

In der Weihnachtsbäckerei….

 

Das ist zur Zeit das absolute mega Lieblingslied der beiden Mäuse und wir müssen den Song in Dauerschleife rauf und runter spielen und natürlich kräftig mitsingen.

Und da wir nun schon täglich Leckereien und Plätzchen besingen, hab ich mir gedacht, dass wir das auch in die Tat umsetzen müssen. Also hab ich mir mein Rezeptheft vorgenommen und ein paar einfache und schnelle Plätzchenrezepte rausgesucht, die die Kids gut verarbeiten / zubereiten können, ohne dass man ihnen viel reinreden / reingreifen muss. Schliesslich sollen sie ja das Gefühl haben, etwas selbst zu machen.

 

Angefangen haben wir mit:

 

Nuss-Zimt-Makronen

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Hierfür braucht man:

6 Eiweiß

400g Puderzucker

600g gemahlene Nüsse ( Mandeln, Haselnüsse )

2 TL Zimt

2 Pck. Vanillezucker ( ich aromatisiere meinen Backzucker immer mit ausgekratzten Vanilleschoten)

30 ganze Mandeln ( je nachdem wie viele Makronen sich ergeben)

Die Zubereitung ist ganz easy, und zwar wie folgt:

 

-> Eiweiß sehr steif schlagen

-> Puderzucker und Vanillezucker einrieseln lassen

-> Zimt und gemahlene Nüsse unterrühren

-> Walnuss große Kugeln aufs Blech setzen und mit einer ganzen Mandel garnieren

-> im vorgeheitzten Backofen bei 125°C ca. 20-25 Minuten backen.

 

Um das übrige Eigelb zu verarbeiten bieten sich folgende mega leckere Köstlichkeiten an:

 

Zimthappen:

 

Hierfür benötigt ihr:

500g Mehl (Schär Kuchen & Kekse, Seitz hell, o.ä)

6 Eigelb

250g Butter

150g Zucker

viel Puderzucker und Zimt zum wälzen

 

Nun zur wirklich einfachen Zubereitung:

 

-> alle Zutaten miteinander verkneten und kurz kühl stellen

-> Teig nun zu Rollen formen und in ca 1×1 cm große Stücke schneiden

-> Im vorgeheizten Backofen be 180° ca 10 Minuten backen.

-> kurz abkühlen lassen und noch leicht warm in der Puderzucker Zimt Mischung wälzen.

 

Die Kids habens mit der Größe und Form nicht so genau genommen, wodurch wir die Happen ein wenig länger backen mussten.

Die Plätzchen sind wirklich mega lecker und machen süchtig.

 

Kommen wir zu Rezept Nr. 3

 

Orangenfinger

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Ihr braucht:

 

125g Butter

1 Ei

100g Zucker (ich nehme wie oben aromatisierten)

60g Speisestärke

1Tl Orangenschale (Orange frisch abreiben)

1 Tl Xanthan (Achtung, nicht das für Kosmetik)

200g Mehl ( Schär Kuchen&Kekse, Seitz hell o.ä)

1Tl Backpulver

100g Schoki (grob gehackt, geraspelt, wie ihr mögt)

-> alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und kurz kühl stellen

-> aus dem Teig lange Rollen formen und in ca 1×3 cm lange Stücke schneiden

-> im vorgeheitzten Backofen bei 175° ca 15 Minuten backen

-> wer mag kann die Plätzchen nach dem Auskühlen noch mit einem Ende in geschmolzene Kuvertüre tauchen

 

Also da die Mäuse es mit dem Augenmaß nicht so haben 😉 sind unsere Plätzchen optisch etwas anders als erwartet, aber genauso köstlich. Das Orangenaroma und die Schokolade passen wirklich perfekt zusammen.

 

Last but not Least haben die Mädels noch folgende Plätzchen gezaubert:

 

Bethmännchen

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Hierfür benötigt ihr:

 

400g Marzipan

150g Puderzucker

160g gemahlene Mandeln

4 El Mehl ( Schär Kuchen&Kekse, Seitz hell o.ä)

2 Eier getrennt

2 El Orangensaft (von der Orange oben)

200g ganze Mandeln

3 EL Milch

 

-> Marzipan, Puderzucker, gemachlene Mandeln, Mehl, Orangensaft und Eiweiss zu einem Teig verkneten.

-> kleine Kugeln formen und aufs Blech legen

-> in jede Kugel seitlich verteilt ca 3 Mandeln drücken

-> Eigelb und Milch verquirlen und die Kugeln damit einpinseln

-> im vorgeheizten Backofen bei 175° ca 15 Minuten backen

 

Nun ja. Zur Optik unserer Bethmännchen sage ich nur so viel, sie waren wunderschön 😉

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Zu mehr Plätzchen hat dieses Jahr die Zeit nicht gereicht, aber die, die wir gebacken haben, waren mega lecker und zu 80% von den Mädels selbst gemacht.

Um auch die Paten und Großeltern zu erfreuen, haben wir die Plätzchen rechtzeitig vor Weihnachten in hübsche Kartons verpackt und auf die Reise durch ganz Deutschland geschickt. Man munkelt, dass die meisten Plätzchen nur kurz in ihrem neuen zu Hause verweilen durften…

 

Merkt euch die Rezepte unbedingt für nächstes Jahr. Wir backen sie Jahr für Jahr und jedesmal schmecken sie klasse. Nächstes Jahr stelle ich euch mehr unserer Lieblingsplätzchen vor.

 

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

 

 

Knusperbrot

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Glutenfreies Brot zu backen ist auch für mich wirklich oft noch eine Herausforderung. Manchmal will die Hefe nicht, manchmal will der ganze Teig nicht, manchmal liegt es an mir, manchmal an der mangelnden Zeit und ab und zu am Ofen.

Auf jeden Fall ist es wirklich noch ab und zu so, dass ich scheitere. Sei es bei Zimtschnecken, Broten oder Brötchen. Den Übeltäter auszumachen ist manchmal wirklich nicht einfach.

Neulich hat es aber wirklich hervorragend geklappt und ich habe ein mega leckeres und knuspriges Brot zu Stande gebracht.

Während des Backens hat es schon so super geduftet, es ist wirklich schön aufgegangen und war beim Anschneiden super knusprig und innen zart, weich, saftig.

Ja, ein saftiges, glutenfreies Brot 🙂

 

Wenn ihr es nachbacken möchtet, empfehle ich euch folgendes Rezept:

 

600g Mehl Mix it von Schär

1/2 Würfel Hefe

1 Tl Salz

2 El Joghurt

300 bis 400ml Wasser

2 El Butter

1 Tl Flohsamenschalen

1 Tl Apfelessig

 

-> alle Zutaten bis auf das Wasser und die Hefe in die Küchemaschine geben

-> in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln, mit der Hälfte des lauwarmen Wasser begiessen, warten bis sie sich auflöst

-> nun die Küchenmaschine kneten lassen und währenddessen nach und nach so viel Wasser zugeben, bis sich ein geschmeidiger, aber festerer Teig ergibt

-> den Teig auf einer bemehlten Fläche formen und mindestens 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen

-> den Backofen auf 230° Ober/Unterhitze vorheitzen und das Brot bei dieser Temperatur 15 Minuten backen, danach die Temperatur auf 200° reduzieren und weitere 35 Minuten backen

-> Klopfprobe machen, ob das Brot durchgebacken ist

 

Das Brot ist wirklich mega knusprig und lecker rausgekommen und sogar Herr M hat es gelobt.

Abends vespern wir am Liebsten und da freun wir uns natürlich umso mehr, wenn die Brote richtig lecker und knusprig sind. Mini M ist wirklich kein guter Esser, und wenn man es schafft, dass sie so richtig zulangt, dann ist man schon ganz schon stolz.

 

In diesem Sinne, viel Spaß beim ausprobieren!

 

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

oh shit… ratz fatz und mega gesunde Soße kochen wenn es schnell gehen muss :)

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Ihr kennt das bestimmt. Man plant die Woche, alles läuft gut und plötzlich sind die Kids doch zu Hause und um 11 Uhr fällt dir ein, dass um 12Uhr das Essen auf dem Tisch stehen sollte. Tja, was macht man da? Richtig, einfach gepflegt in Panik ausbrechen. Nicht!

In solchen fällen renne ich immer erstmal an den Kühlschrank und schaue ins Gemüsefach. Meistens tummeln sich darin ja ein paar Tomaten oder eine Paprika und das reicht aus, für eine mega schnelle easy peasy Gemüsesoße.

Die Soße kann man auch als Basis für eine Suppe verwenden oder als Pizzasoße…

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Also, in meinem Fall waren noch 3 Tomaten und 2 Paprika da und welch Glück, 1 Packung fertige Gnocchi.

Die Soße geht wie folgt:

3 Tomaten

2 Parika

2 Zwiebeln

-> waschen, putzen und Vierteln. In 1 EL Butter anschwitzen, und mit geschlossenem Deckel 10 bis 15 Minuten köcheln.

Püreren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern nach Belieben abschmecken.
-> Geniessen 🙂

In der Zeit, wenn die Basis köchelt, kann man natürlich noch weiteres Gemüse kleinschnippseln das man dann nach dem Pürieren hineinmacht. Die Basis kann man wirklich super erweitern und verfeinern.

Meinen Mäusen schmeckts wirklich gut und ihr braucht nur ein paar Minuten, denn während des Köchelns muss man nicht daneben stehen und rühren.

Was sind eure easy peasy ratz fatz Rezepte?

Lasst es euch gut gehen,
eure Frau M

Produkttest Lizza Superteig

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Vor einiger Zeit gab es bei Facebook ein Gewinnspiel, bei welchem man den Lizza Superteig gewinnen konnte, um diesen zu testen.

Und nun kommt endlich unser Testbericht.

Geliefert wurde der gekühlte Superteig als Päckchen. Jeder Teig ist einzeln verschweisst, sodass man entscheiden kann, ob man alle sofort verarbeiten möchte oder ob man diese im Kühlschrank etwas aufbewahren oder sogar einfrieren möchte.

Ihr könnt euch denken, dass ein Pizzateig bei uns nicht lange überlebt und ich euch somit nicht sagen kann, wie er sich nach dem einfrieren/ auftauen verhält.

So, nun kommen wir zur Zubereitung.

Empfohlen wird auf der Verpackung, dass man den Teig kurz ohne Belag vorbäckt. Das halte ich wirklich für sinnvoll, denn durch die Dicke des Teiges, wird es, glaube ich, schwer ihn knusprig zu bekommen ohne den Belag zu verbrennen.

Wir haben den Teig wie folgt belegt:

– Tomatensoße aus gewürzten, passierten Tomaten (ich rühre immer einen Basilikumdrops ein, siehe früherer Blogbeitrag)

– Mozzarella und geriebener Käse (ich kaufe immer welchen am Stück und reibe ihn selbst)

– Salami

Nach dem Backen streuen wir gerne noch frisches Basilikum und Oregano darüber und natürlich frisch gemahlenen Pfeffer.

Geschmack:

Dadurch dass die Lizza nicht aus konventionellem Mehl zubereitet wird, sondern aus Leinsamen, Chiasamen usw ist der Geschmack kräftiger.

Mir und dem Baby hat sie aber mega gut geschmeckt. Herr M war nicht so begeistert, aber das liegt wohl daran dass Herr M kein Fan von Saaten ist.

Wir sind nun definitiv Lizza Fans und freuen uns dass man diese nun auch im Einzelhandel kaufen kann.
Ich bin gespannt wie sie euch schmeckt.
Lasst es euch gut gehn,
eure Frau M 🙂

Das ultimative Rezept für Pancakes

Wer kennt das nicht, man geht samstags Einkaufen und Donnerstag geht man am Obstkorb vorbei und es steigt einem der süßlich reife Duft von Bananen in die Nase 😉
Und ab heute werdet ihr euch über den Duft freuen, denn ich zeige euch ein Rezept, das so mega easy und lecker ist, dass man gar nicht glauben kann, dass es sogar noch gesund ist.

Nein, ihr dürft jetzt nicht weiterscrollen, zum nächsten Beitrag! Sie sind zwar gesund, aber man schmeckt es nicht. Die Kids freuen sich immer tierisch, wenn ich sage dass es diese Pancakes gibt, denn ich mache immer so viele, dass es auch noch als Vesper für den Kindi reicht.

Beim Zubereiten können die Kleinen auch sehr gut helfen. Man braucht einen Pürierstab und einen Schneebesen/ Handmixer und zum ausbacken dann eine Pfanne.

Hier kommt auch schon das Rezept:

Zutaten:

  • 3 mittelgroße reife Bananen
  • 600gr Mehl (Buchweizen und Reis, oder eine helle glutenfreie Mehlmischung)
  • 400-500ml Milch ( Mandelmilch, Reismilch, Haselnussmilch o.ä)
  • 1 Pck Weinsteinbackpulver

 

Zubereitung:

  • Bananen pürieren
  • mit Mehl, Backpulver und so viel Milch verrühren, dass ein dicker Teig entsteht, der Teig darf nicht zu flüssig sein, denn sonst werden die Pancakes nicht ganz so luftig und eher flach. Ist der Teig fester, werden sie schön fluffig.
  • portionsweise in einer Pfanne ausbacken

Und nun stapelt ihr die Pancakes zu einem Turm auf eurem Teller, begiesst sie mit Ahornsirup, bestreut sie mit Zimt Zucker, ess einfach etwas Obst oder Joghurt dazu, oder ganz klassisch mit Nutella 😉 Auch pur sind sie wirklich gut.

Auch für Veganer geeignet 🙂

 

Welches Gericht steht bei euch wöchentlich auf dem Speiseplan?

 

Lasst es euch gut gehen,

eure Frau M

Suppe, Suppe?… Kürbissuppe!

Im Gegensatz zu mir, lieben die 3 anderen M’s Suppen. Das kann ich echt nicht nachvollziehen, aber ok.

Dann kocht die Mama halt Suppe 😉

Damit mir die Suppe aber auch schmeckt, bereite ich die aus Dingen zu, die mir ziemlich gut schmecken. Und ich kann euch sagen, ich liiiiebe Kürbis ☺

Wie passend, dass es diesen im Herbst überall zu kaufen gibt.

Und so kam es, dass neulich diese unglaublich mega leckere Suppe zu Stande kam.
Ihr braucht:

1 großen Hokkaido Kürbis

1 Kilo Kartoffeln

2 große Zwiebeln

2 Karotten

Salz, Pfeffer, Muskat, Wasser, Olivenöl

Zubereitung:

– Das Gemüse schälen/ putzen und in grobe Würfel schneiden.

– etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und das Gemüse darin gut anschwitzen, bis es am Topfboden ein klein wenig ansetzt.

– mit soviel kochendem Wasser aufgiessen, dass alles bedeckt ist und ca. 2 cm darüber.

– so lange köcheln, bis das Gemüse weich ist.

-Pürieren und evtl. Mit Speck und Petersilie garniert geniessen. (Wenn ihr den Speck weg lasst, ist die Suppe sogar vegan 😉 )
Das tolle ist, dass es während des köchelns so unglaublich lecker duftet in der Küche und dass man, außer schnipseln und dann ab und zu umrühren, bis die Suppe fertig ist, nicht ewig in der Küche rumstehen muss.
Uns M’s hat die Suppe unglaublich gut geschmeckt.

Welche Suppen liebt/ hasst ihr?
Viel Spaß beim nachkochen,

eure Frau M